Mitteilung: 

Rückblick Almabtrieb Tannheimer Tal

Schade, dass meinem Aufruf einen Rückblick zu schreiben keiner nachgekommen ist. Heino war von dieser Reise auf jeden Fall voll begeistert. 

Wir kamen auf dem Campingplatz in Grän an und hörten, es habe geschneit in der letzten Nacht. Die Bergspitzen waren noch weiß. Wir wurden aber belohnt von einem wunderschönen Schauspiel am Abendhimmel. 
Am Sonntag fuhren wir dann bei Sonnenschein nach Reutte, wo wir uns in einzelnen Gruppen auf den Weg machten, die einen blieben in der Stadt, die anderen wollten unbedingt zu der großen Hängebrücke und andere wanderten an der Lech entlang.
Am Montag führte uns dann unsere Fahrt ins Blaue durchs Lechtal, vorüber an der Talstation der Zugspitzbahn, durch verschiedene tiefe Täler wie Namlos, über Füssen und Pfronten und zurück nach Grän. Wir hatten einen Busfahrer, der uns in einem angenehmen Tempo durch die Landschaft fuhr. Für einige von uns kamen viele Erinnerungen hoch aus alten Zeiten, wie eine kleine Zeitreise. Zunehmens wurden die Nächte kälter, bei den ersten wurden die Gasflaschen leer. 
Am Mittwoch, beim Almabrieb in Haldensee war so ein scheußliches, ungastliches Wetter. Wir waren rechtzeitig vor dem eigentlichen Almabtrieb im Zelt und gönnten uns bei guter Musik ein Weißwurstfrühstück. Später regnete es nur noch. 
Für Donnerstag war schöneres Wetter vorhergesagt und wir fuhren bzw. liefen nach Tannheim. Hier konnten wir bei herrlichem Sonnenschein einem wunderschönen Almabtrieb beiwohnen.  Den krönenden Abschluss unserer Ausfahrt machten wir dann mit einem Ausflug aufs Füssener Jöchle. Jetzt wo wir bald wieder heimfahren wollten wurde es zusehend wärmer. Bei tollem Wetter genossen wir dort oben die gute Fernsicht. Die einen nahmen den Weg über die Berghänge zum Campingplatz. Andere beließen es bei einem kleinen Spaziergang und fuhren wieder mit der Bergbahn ins Tal. Am Nachmittag bildete sich auf dem Campingplatz das erste kleine Grüppchen zwischen den Wohnwagen, das stetig zunahm, bis wir uns alle auf diesem Fleckchen zusammendrängten und uns an den mitgebrachten Getränken, während die Sonne unterging, gütlich taten.
Am Freitagmorgen war nach dem gemeinsamen Frühstück der große Aufbruch angesagt.
 

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Was das Jahr noch so bietet
 
Herzliche Einladung zu
Kultur & Genuss am Mittwoch 15.11.2017
Tatort Stuttgart: Verbrechen, die Stuttgart erschütterten
Mit echten Kommissaren den Tätern auf der Spur

Führung ca. 2 Std.
Max. 25 Personen

Anmeldeschluss 06.11.2017

Führungsbeginn um 14.00 Uhr am Musikpavillon, Schlossplatz
anschließend gehen wir in ein Café in der Innenstadt.
 
Die Kosten für die Führung übernimmt selbstverständlich der Club.

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Herzliche Einladung zur
Busfahrt am Sonntag 3.12.2017 
Weihnachtsmarkt Bad Wimpfen

Fahrt mit dem Bus von Möglingen nach Bad Wimpfen.
Abends Abschluss im Krauthof in Ludwigsburg 
und Rückfahrt mit dem Bus nach Möglingen.
 
Anmeldeschluss 06.11.2017

Treffpunkt  Möglingen, Maybachstraße 2, 
vor dem Clublokal Antica Roma 
Abfahrt ca. 14.30 Uhr
Zurück gegen 21.00 Uhr
 
Die Kosten für die Busfahrt übernimmt der Club.

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Herzliche Einladung zur diesjährigen
Weihnachtsfeier am Sonntag 17.12.2017
 
Wer von euch bringt uns kleine Beiträge, etwas Besinnliches oder Fröhliches zu dieser Weihnachtfeier mit?

Ond uf euire selbschtg‘backne Plätzla möchte ma halt au net verzichta!

Beginn 15.00 Uhr im Clublokal Antica Roma,  in Möglingen
 
        

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Novembergedanken von Regina Meier zu Verl

Dein grauer Mantel wärmt mich nicht, November. Doch hüllt er mich ein, schmeichelt mir und lässt meine Linien weicher erscheinen. Ich habe das bunte Herbstgewand neben das zitronengelbe Sommerkleid gehängt. Das Grau schmücke ich mit farbenfrohen Tüchern, so wie ich meine Fenster mit Kerzenlicht erhelle.
Die Gedanken an das keimende Leben in der Natur verscheuchen die Tristesse, die wieder mal Gast in mir sein will. Ich habe gelernt damit umzugehen und habe mir ein Lächeln ins Gesicht gemalt, versuche es zu halten und siehe da, wie gespiegelt lächeln die Menschen zurück. Wo noch eben Missmut spürbar war, zaubert das Lächeln ein Licht um sie und strahlt immer heller. Freundliche Gesichter, warme Worte, ein Miteinander wie ich es mir wünsche. Es ist so leicht, warum machen wir es uns immer so schwer?
Mein Herz tut sich auf und erkennt die Schönheit der Nebelschleier, gnädig verhüllen sie die Welt, geben ihr etwas Geheimnisvolles. Im Abendlicht funkeln Tropfen wie Glasperlen an feinen Spinnfäden. Ich suche nach Elfen und Waldgeistern in dieser zauberhaften Natur und manchmal habe ich Glück und entdecke ein Waldwesen in einer Baumrinde oder einer vergessenen Blüte. Ich umarme die Bäume, spüre ich Kraft und wünsche mir, dass ich wie sie den Lebensstürmen trotzen kann. Und plötzlich weiss ich: Ich kann! Ich muss es nur wollen und ich will. Dankbar bin ich und demütig. Ich bin eins mit der Natur, sie nimmt mich auf und das wird sie auch tun, wenn meine Erdenzeit zu Ende sein wird. Der Kreislauf des Lebens, es ist die Zeit, in der wir der Verstorbenen gedenken und ihre Gräber schmücken mit Farbe und Licht. Wir tragen sie in uns und sie stehen uns zur Seite, immer, nicht nur im November. Vorfreude erwacht, kindliches Staunen, das mit großen Augen auf die Lichter schaut, die nach und nach die Fenster erleuchten. Schon erahne ich die ersten Schneekristalle, die auf meiner Nasenspitze schmelzen und mit der Zunge fahre ich über die Lippen, um den Winter zu schmecken. Willkommen, November, ich mag dich und deine Eigenheiten. Dein Geruch ist ausgeprägt in meiner Erinnerung, wie liebe ich den Duft des Laubes. Das Rascheln unter meinen Füssen singt mir ein Lied und ganz leise klingen schon die Glocken des Advents mit.

In Herbstgedichte + Sprüche veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Frau Regina Meier zu Verl.