Bericht: 

Stimmungsbericht zur Österreich-Ungarn-Rundfahrt vom16.5.2012 – 10.6.2012

von Hermann Peter
 

Dieser Bericht soll dem geneigten Leser kein minuziöses Ablaufprotokoll bieten. Der Schwerpunkt wird vielmehr auf Stimmungen, Eindrücke und Besonderheiten gelegt. Der Verfasser hofft, die Schilderung damit interessant und lebhaft  erscheinen zu lassen.
 
Warum gerade Ungarn? So mancher Zeitgenosse mag sich heimlich überlegen: Gibt es neben der Europametropole Budapest sonst noch etwas ausser Paprika, Salami, Schweinefleisch und Pusta? Für Leute mit wenig Phantasie mag das ja zutreffen. Aber nicht für den Hymer-Club Württemberg. Denn wir hatten einen Helmut Pommerenke als Reiseleiter. Helmut ist ein profunder Ungarnspezialist und dort seit Jahrzehnten auch bereits in kommunistischer Zeit in vielen sozialen und partnerschaftlichen Projekten engagiert. Helmut gewann als Mitstreiter bei der Reiseplanung und Durchführung Karl-Heinz Liehm, Dieter Guckenhan, Horst Egger und als Gesamtleiter Werner Machauer. Außerdem klinkten sich je nach Bedarf weitere helfende Hände ein. So entstand eine homogene Reisetruppe, bei der sich jeder auf jeden verlassen konnte.
 
Am 16.5. trafen sich somit 15 Einheiten am Startpunkt Stellplatz Bad Griesbach bei einem bayerischen Abendessen und freundlichen Worten des Platzchefs Hartl. Dem Betrachter wird schnell klar: Der Hymer-Club Württemberg ist offensichtlich und nicht zu Unrecht ein geachteter Partner bei den besuchten Campingplätzen. Daraus mag die stets zu beobachtende gegenseitige Wertschätzung resultieren.
 
Klosterneuburg/Wien
Am nächsten Morgen ging es von Griesbach gleich weiter auf die 1. Etappe nach Klosterneuburg bei Wien. Wie bei jeder Etappe konnten wir uns an den vorbildlich vorbereiteten Reiseunterlagen orientieren. So hatten die Organisatoren Alternativen für die schönsten oder schnellsten Routen, Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und Besonderheiten ausgearbeitet. Von Klosterneuburg aus würden wir nun in 3 Tagen Österreichs Hauptstadt erkunden. Wie immer bei uns gab es einen „offiziellen“ Teil mit Stadtführung und als Leckerbissen die extra für uns angemietete historische Straßenbahn. Mit ihr fuhren wir kreuz und quer durch Wien. Vielen Dank auch den Wiener Freunden der Familie Liehm. Sie haben sich rührend um uns bemüht und den offiziellen Teil mitgestaltet.
 
Neben dem offiziellen Teil hat sich in unserem Club die Besonderheit etabliert, dass sich in dem „privaten“ Teil des Etappenzielaufenthaltes kleine oder größere Gruppen bildeten, um in den nächsten Tagen unterschiedliche Aktivitäten zu starten. Ich will hier bewusst nicht die vielen, vielen touristischen Ziele der Weltstadt Wien aufzählen. Das kann jeder Reiseführer viel besser. Wer wollte, konnte stattdessen mit dem Rad einen Abschnitt des herrlichen Donauuferradweges befahren. Abends gab es dann vor unseren fahrbaren Untersätzen bei einem guten Glas Wein einen regen Erlebnisaustausch – oft mit prustendem Lachen garniert.
 
Bükfürdo/Ungarn
Unser nächstes Etappenziel lag dann schon in Ungarn: Bükfürdo mit seinen Thermalquellen und vor allem seiner Nachbarstadt Köszeg, einer Partnerstadt von Vaihingen/Enz. Hier öffnete sich zum ersten Male der „Eiserne Vorhang“ für unsere ostdeutschen Landsleute. Und hier war Helmut Pommerenke ganz besonders in seinem Element. So war es für ihn sicherlich keine Überraschung, für uns jedoch ein Novum, dass ein Campingclub vom Oberbürgermeister im altehrwürdigen Ratssaal empfangen wurde – und das waren wir. Und wenn Helmut die Hauptstraße von Köszeg entlangflaniert, so wird er spontan von ungarischen Freunden erkannt, begrüßt und zum Aprikosenschnaps eingeladen.
 
In Bük lernten wir auch zum ersten Male den „inneren Wert“ einer sog. Csárda kennen. Das sind viele und sehr umfangreiche Speisen und Getränke zu volkstümlichen Preisen. Die Landschaft hier im südwestlichen Ungarn ist lieblich, gewellt und von Weinbau geprägt. Wie überall in Ungarn wird uns trotz der unverkennbaren Fortschritte der noch bestehende riesenhafte Nachholbedarf an Infrastruktur usw. deutlich. Die gesamte Gesellschaft war ja über 40 Jahre durch kommunistische Planwirtschaft beherrscht und verzehrte dabei die Substanz.
 
Nach 3 Tagen Bük zog es uns nun an das ungarische Meer, den Balaton.
 
Keszthely am Plattensee
Der Balaton oder Plattensee ist für jeden Ungarn noch wichtiger als der Bodensee für einen Schwaben. Unzählige Mythen und auch wahre Geschichten ranken sich um ihn. Da war es für viele von uns Ehrensache, mal schnell so 30 – 40 km auf den Uferradwegen zu bewältigen. Andere schauten per pedes die kulturellen Besonderheiten der Stadt an. Ich selbst machte mit dem PKW (jawohl – 2 von 15 Einheiten waren Gespanne und somit Hahn im Korb) einen 100-km-Ausflug am wunderschönen Nordufer des Sees. Unterwegs erstanden wir an einem kleinen Stand am Wegesrand die seit Jahren beste Erdbeerkonfitüre – Ungarn ist ein Agrarland.
 
Unvergesslich bleibt auch der Radlerausflug nach Heviz, einem warmen Thermalsee in der Nähe. Dort schwimmt man zu blühenden Seerosen.
 
Im wesentlichen war der gesamte Aufenthalt am Balaton zur „freien Verfügung“. Vielleicht trainierte auch schon so mancher heimlich für die wilden Reiterspiele, die uns am nächsten Etappenziel erwarteten. Nach meiner persönlichen Meinung ist dies jedoch eher ein Gerücht. Wir fuhren nun in die weite ungarische Tiefebene, die Pusta.
 
Tanyascarda
Die ehemals Tausende von Quadratkilometern umfassende ungarische Steppe vermittelte anderen Völkern das charakteristische Ungarnbild mit halbwilden Pferden und tollkühnen Magyaren, Ziehbrunnen und Zigeunermusik. Dieses Bild ist Geschichte und wird in Resten noch in einigen Reservaten touristisch gepflegt. Spätestens der „Gulaschkommunismus“ hat die Tiefebene weitgehend unter den Pflug genommen und Mais-, Sonnenblumen- und sonstige weiträumige Schläge riesenhaften Ausmasses geschaffen. Unser Etappenziel Tanyascarda war dementsprechend nach unseren Begriffen ein gepflegter, im ursprünglichen Stil gehaltener Reiterhof für Touristen.
 
Natürlich gab es hier die erwartete Musik bei gutem Essen, ein grosses Lagerfeuer extra für uns – und auch Reiterspiele. Unter anderem war es Werner, der sich elegant und unter Applaus wie ein Magyar in den Sattel schwang.
 
Wir haben uns auf dem CPl wohlgefühlt und es uns gutgehen lassen. Weil uns die Reiterspiele noch nicht reichten, führten wir zusätzlich Boule-Wettkämpfe durch. Natürlich siegten unsere Frauen, doch wir Männer fühlten uns auch auf den hinteren Rängen wohl. Ein kleines Skatturnier rundete den Tag ab. Mehr ging nicht, denn schliesslich wartete jetzt zur Halbzeit unserer Reise ein weiteres absolutes Highlight auf uns – Budapest.
 
Budapest
Die Ungarn sind sind i.d.R. freundliche Leute, liebenswürdige Gastgeber und stolz auf ihre Sprache und ihr eigenes Volk – und sie sind stolz auf Budapest. Ungefähr jeder 5. Ungar wohnt in dieser 2-Millionenstadt. Sie haben allen Grund stolz zu sein. Welche Stadt im ehemaligen Ostblock ist so stilvoll charmant, atmet dabei den Glanz einer grossen Geschichte. Wir waren mittendrin auf einem zentral gelegenen Campingplatz.
 
Bei der offiziellen Stadtführung mit gechartertem Bus brachte uns die ganz besonders nette ungarische Stadtführerin all die Punkte und Gegenden nahe, die viele von uns schon aus vorhergehenden Budapestbesuchen kannten. Wie in Wien will ich deshalb auf eine Aufzählung der weltbekannten Schönheiten Budapests verzichten. Sie stammen allesamt aus der vorkommunistischen Zeit der k.u.k.-Monarchie – und eine Fahrt bei anbrechender Dunkelheit entlang der Donau mit der Linie 2 versetzt den Betrachter in ein fast unwirklich schönes Ungarn, von dem man sich nur schwer losreissen kann.
 
Aber ich berichte gerne von den Grosstaten unserer Radler, die z.T. kreuz und quer diese Weltstadt mit dem Bike eroberten. Keine Baustelle und keines der 1000 Schlaglöcher konnte die Radler auf dem Weg zur Margareteninsel aufhalten. Und wenn der Rücken schmerzte, trösteten wir uns mit der Aussicht auf Papa, dem nächsten Etappenziel. Hier warteten wieder heilende Bäder im thermalwasserreichen Ungarn. Budapest hat z.B. die grössten Mineralwasservorkommen Europas, dicht gefolgt von –Stuttgart Bad Cannstatt- (wir sind ja auch wer).
 
Papa
Ruckzuck neigte sich unsere Reise dem Ende entgegen – und schon wartete mit Papa die letzte Etappe in Ungarn. Hier wollten wir relaxen und uns im warmen Thermalwasser von der Reise erholen. Doch zunächst erreichte uns eine Hiobsbotschaft. Das WoMo von Machauers liegt mit einem Schaltgetriebedefekt irgendwo fest. Zum Glück ist Gert Walddörfer kurz hinter dem Pannenfahrzeug und kann organisatorische Unterstützung leisten. Wir auf dem CPl Papa stehen mit leergeräumten PKW Gewehr bei Fuss. Helmut hat schon mal vorbeugend einen Pensionsaufenthalt für Machauers in Papa organisiert. Stundenlanges Hin und Her, Telefonate mit ADAC in Deutschland, Abschleppen zunächst in die falsche Richtung. Schliesslich landet das WoMo bei der richtigen Fiatwerkstatt in Györ, Machauers haben einen Mietwagen, sie sind in der Pension in Papa und haben Aussicht auf baldige Reparatur.
 
Alle Beteiligten haben mustergültig zusammengearbeitet und keinerlei Depressionen aufkommen lassen. Im Gegenteil. Am nächsten Tag haben wir eine Riesensause auf dem CPl veranstaltet, dabei 7,5 kg Fleisch und eine ziemliche Menge guten ungarischen Weines vernichtet. Der mitgeführte Grossgrill des Vereins wurde am nächsten Morgen von einer Projektgruppe mit leider zunächst unzulänglichen Mitteln mühevoll und unter Schmerzen gereinigt. Da die Projektgruppe nur aus Männern bestand, war der Kenntnisstand über Reinigungsverfahren im Allgemeinen und Spezialmittel im Besonderen leider etwas gering. Es bedurfte des heldenhaften Eingreifens von  Traudl Liehm, hier Abhilfe zu schaffen. Wir sehen deshalb künftigen Reinigungsaktionen optimistisch entgegen.
 
Am 5.6.2012 verliessen wir Papa und Ungarn Richtung Oggau am Neusiedler See in Österreich. Wir haben uns in Ungarn stets wohl gefühlt. Die vielen neuen Industrieansiedlungen (z.B. Audi in Györ) zeigen, dass das Land eine gute Zukunft in der EU hat. Wir wünschen es ihm, auch dass die derzeitigen politischen Probleme sich auflösen.
 
Ungarn hatte immer eine besondere Beziehung zu Deutschland – im Guten wie im Schlechten. 7 Stämme vmtl. aus Innerasien haben vor mehr als 1000 Jahren das ungarische Volk begründet. Ihre wilden magyarischen Einfälle in Deutschland führten indirekt unter Otto I zur Gründung des 1. Deutschen Reiches. Auf dem Lechfeld bei Augsburg wurden sie von Otto geschlagen und vertrieben. Sie waren ein Bollwerk Österreichs gegen die Türken und dann jahrhundertelang Teil der österreichischen Monarchie. In 2 Weltkriegen standen sie bis zum bitteren Ende an der Seite Deutschlands. Sie büssten ähnlich wie wir zwei Drittel ihres Landes als Verlierer ein und sind nun mit uns Teil eines friedlichen Europas.
 
 
 
Oggau am Neusiedler See
Österreich hat uns wieder. 2 Tage wollen wir nun am westlichsten Steppensee Europas verbringen. Nicht viel Zeit, da muss man Prioritäten setzen. Der Grossteil der Gruppe entschied sich für eine Wanderung mit burgenländischer Weinprobe und Heurigenbesuch. 4 tapfere Radler trotzten jedoch allen Bedenkenträgern, die kassandrahaft von „Überforderung“ und den daraus entspringenden Widrigkeiten sprachen. In einem gewaltigen Ritt von 74 km umrundeten sie den gesamten österreichischen Teil des Neusiedler Sees. Vor allem das Ostufer präsentierte sich wunderbar mit einer „Originalpusta“, wie wir sie in Ungarn nicht zu Gesicht bekommen hatten.
 
Traisen
Am 7.6.2012 erreichten wir Traisen südwestlich von Wien – das unwiderruflich letzte Etappenziel und Endpunkt der Reise. 3 Tage würden wir hier noch einmal gemeinsam verbringen. Wie eigentlich überall genossen wir eine liebevolle Betreuung durch die Betreiberfamilie des Platzes. Am nächsten Morgen gab es einen Geburtstag zu feiern. Der Club spendierte ein komplettes Frühstück für alle Teilnehmer der Ausfahrt. Das Geburtstagsking Dieter Guckenhan revanchierte sich mit einem Sektempfang für die ganze Gruppe (sehr nobel). Als die dankbar gesungenen Geburtagswünsche einschl. des bewährten Alpenduos Monika/Constanze verklungen waren, ging es für einen Teil der Gruppe nochmals auf die Piste. Der Traisenradweg ist traumhaft schön. Andere erklommen die naheliegenden Berge, um sich in einer Hütte bei Jause und Getränken zu stärken. Gut erholt gingen wir in den Abschiedsabend hinein.
 
Dieser fand bei einem hervorragendem Essen, kleinen Geschenken für unsere Aktivisten und launigen Wortbeiträgen statt. Fast jeder bedankte sich bei jedem – und das war absolut berechtigt.  Denn wir waren uns alle einig: Wieder einmal haben wir eine wunderschöne Reise gehabt. Das Sahnehäubchen des Tages bildete dann der gemeinsam auf dem CPl bejubelte Sieg unserer Löw-Elf über Portugal.
 
Am nächsten Morgen gab es noch einmal ein herrliches Abschiedsfrühstück auf Clubkosten für die Gruppe welches von der Platzwartfamilie aufs schönste komponiert war. Nach wehmütigen Abschiedsliedern bestiegen wir unsere rollenden Untersätze und fuhren jeder in seine eigene Richtung davon. Im nächsten Jahr findet eine Fortsetzung statt. Lt. Mehrheitsmeinung der Gruppe soll es in den Süden gehen. Wir sind jetzt schon alle gespannt wie ein Flitzebogen.

Nachtreffen der Teilnehmer an der Österreich – Ungarnfahrt
in Rülzheim in der Pfalz vom 7.09.-9.09.2012 

                                                                                              
                                                                                                 Bericht Constanze Egger
 
 
 Am Freitagnachmittag fanden sich bei herrlichem Spätsommerwetter  die Teilnehmer der Ungarnfahrt zum Nachtreffen auf dem Campingplatz „ Moby Dick „ in Rülzheim ein.
Inge und Wolfram hatten dieses Nachtreffen organisiert, sollte doch ihr „ Schnucki „ (Wohnwagen) bei diesem Treffen die noch ausstehende  Taufe erhalten.

Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch warteten wir sehnsüchtig auf die Ankunft von  Werner und Gaby. Sie  wurden herzlich von uns begrüßt,  schnell wurde die Fahne gehisst und gemeinsam tranken wir  unser Ankömmerle auf ein hoffentlich schönes Wochenende.
Etwas später, nachdem Hochwürden Horst sich  mit seinem Talar bekleidet hatte,
setzte sich die Prozession der Teilnehmer mit lautem Geläute der Ministrantin Traude
in Richtung des Täuflings in Gang. Die anderen Camper  staunten nicht schlecht über unsere illustre Gesellschaft.
Bei dem Täufling angekommen wurde unverzüglich mit der Zeremonie begonnen, denn die Taufeltern waren  schon  ganz aufgeregt. Traude unterstützte den Pfarrer tatkräftig bei der Predigt mit den notwendigen Handreichungen. Es war eine schöne Predigt, alle Teilnehmer waren gerührt und tranken dankbar einen Schluck Sekt aus dem frisch gescheuerten Nachttopf.
Nur die Täuflingsmutter weigerte sich hartnäckig diese Köstlichkeit anzunehmen.

Danach wurden wir von den Täuflingseltern auf das vorzüglichste bewirtet, wir feierten ausgelassen bis spät in die Nacht.
Am nächsten Morgen holte uns der Bus am Campingplatz zu einer Fahrt nach Straßburg ab.
Wir legten einen Zwischenstopp im Elsaß ein und besuchten den Bauernhof „Vogelgesang“ der eine eigene Hofkäserei betreibt. Hier erwartete uns eine Käseverkostung. Wir bekamen selbst erzeugten sehr schmackhaften Käse zum probieren und dazu natürlich ein Gläschen elsässischen Weiswein kredenzt. Dann ging es weiter in die Stadt Straßburg. Am Straßburger Münster ( Notre Dame) trafen wir uns mit unserer  Fremdenführerin, die uns durch das Münster und die sehenswerte Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und zauberhaften Einblicken führte. Kurzweilig und interessant brachte sie uns die Geschichte Straßburg näher. An der romantischen Ilm spazierten wir dann wieder unserem Ausgangspunkt entgegen wo uns unser Bus wieder aufnahm. Bei einem guten Abendessen im „Waldschlösschen“ in Rülzheim ließen wir diesen schönen Tag langsam ausklingen.
Herrliches Wetter empfing uns an diesem Sonntagmorgen, es stand auch schon wieder ein besonderes Highlight auf dem Programm. Günter und Doris hatten zu einem Frühstück  eingeladen anlässlich der glücklichen Geburt ihres Enkelsohnes Lars Magnus. Das hat uns allen natürlich gut gefallen, als Dankeschön wurde ihnen ein süßer Babyanzug als Geschenk überreicht, worüber sich die Großeltern sehr gefreut haben.
Am Nachmittag erwartete uns noch eine Nachenfahrt auf dem Altrhein.  Wir wurden von unseren Führern am Bootshaus in Empfang genommen und auf zwei Boote verteilt. Nun begann für uns eine hochinteressante und spannende Fahrt durch die Arme des Altrheins. Das Boot glitt  fast lautlos durch das Wasser, unsere Führerin Andrea Frech machte uns auf die verschiedenen Tiere und Pflanzen aufmerksam, auch zeigte sie uns allerlei Exponate die im Altrhein vorkommen, wie die Teichmuschel und die Wassernuss. Sie verschaffte uns  einen kleinen Einblick in den Wasserschutz, und fuhr mit uns zu der Stelle an der 1852 eine Lokomotive von einem Frachtschiff gerutscht ist  und bis heute auf dem Grund liegt. Zum Schluss erhielten wir noch einen Einblick in das Leben der Libellen. Nach zwei Stunden war diese schöne Fahrt durch eine fast unberührte Natur leider zu Ende. Nach einem guten Essen in einer griechischen Taverne trafen wir uns später bei Inge und Wolfram zu einem Abschiedstrunk. Wir waren uns alle einig es war ein tolles Nachtreffen.
Allen die zum guten Gelingen beigetragen haben sei wieder ein herzliches Dankeschön gesagt.